Entrepreneurship macht Schule

Wir bringen unternehmerisches Denken in Schulen. Mit Entrepreneurship macht Schule führen wir Schüler:innen spielerisch an unternehmerische Fragestellungen heran, begleiten sie bei der Entwicklung eigener Ideen und unterstützen sie dabei, diese eigenverantwortlich umzusetzen.

Entrepreneurship macht Schule ist ein von der Vector Stiftung gefördertes Projekt des I3E an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Es basiert auf den Spieleinsätzen des interaktiven Lernspiels The Next Generation of Changemaker, das 2025 an sechs weiterführenden Schulen mit bis zu 350 Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung zu einem umfassenden Lernangebot für Schulen.

Die Einsätze des Spiels haben gezeigt, dass Jugendliche sich sehr schnell auf unternehmerische Fragestellungen einlassen, im Team arbeiten und eigene Perspektiven entwickeln. Gleichzeitig wurde deutlich, dass diese erste Aktivierung allein nicht ausreicht, um eigenständiges unternehmerisches Handeln nachhaltig zu fördern. Entrepreneurship macht Schule setzt genau hier an und erweitert den spielerischen Einstieg zu einem strukturierten, aufeinander aufbauenden Lernprozess.

Der Lernprozess ist bewusst schrittweise aufgebaut. Zu Beginn werden die Schüler:innen an unternehmerisches Denken herangeführt und für neue Perspektiven sensibilisiert. Im interaktiven Lernspiel setzen sie sich mit Themen und Fragestellungen auseinander, die gesellschaftliche Relevanz haben und sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientieren. Sie treffen Entscheidungen, diskutieren unterschiedliche Sichtweisen und erleben unternehmerisches Denken als gestaltenden Prozess.

An diesen Einstieg schließt das Ideenlabor an. Hier greifen die Schüler:innen eigene, selbst wahrgenommene Probleme und Herausforderungen auf und entwickeln darauf aufbauend Ideen und Lösungsansätze. Unterstützt durch methodische Impulse lernen sie, ihre Gedanken zu strukturieren, Ideen weiterzuentwickeln und gemeinsam zu reflektieren. Das Ideenlabor bildet damit den Übergang vom thematischen Einstieg zum eigenständigen Gestalten.

Aus dem Ideenlabor heraus können eigene kleine Projekte entstehen – die sogenannten Mini-Ventures. In diesen setzen die Schüler:innen ihre Ideen praktisch um und sammeln Erfahrungen im eigenverantwortlichen Handeln. Die Projekte sind bewusst niedrigschwellig angelegt und lassen sich mit vorhandenem Wissen und vorhandenen Ressourcen realisieren. Im Vordergrund steht nicht wirtschaftlicher Erfolg, sondern das Lernen durch eigenes Tun.

Damit dieser Lernprozess im schulischen Alltag wirksam umgesetzt werden kann, qualifiziert Entrepreneurship macht Schule Lehrkräfte gezielt für die Durchführung der Formate. In qualifizierenden Workshops werden sie auf ihre Rolle als Lernbegleiter:innen vorbereitet und erhalten zugleich einen praxisorientierten methodischen Werkzeugkasten mit Materialien, Leitfäden und Methoden für alle Projektphasen – vom spielerischen Einstieg über das Ideenlabor bis hin zu den Mini-Ventures. Das Projektteam begleitet die Einführung und Umsetzung an den Schulen und entwickelt die Materialien auf Basis der Erfahrungen kontinuierlich weiter.

Entrepreneurship macht Schule verbindet schulische Praxis mit den Kompetenzen und Strukturen der Hochschule Albstadt-Sigmaringen im Bereich Entrepreneurship Education. Ziel ist es, unternehmerisches Denken frühzeitig zu fördern und so langfristig zur Stärkung der Gründungsdynamik in der Region und an der Hochschule beizutragen. Die frühe Heranführung schafft Orientierung und Anschlussfähigkeit, sodass Angebote, Ressourcen und Unterstützungsstrukturen im weiteren Bildungsweg bewusster wahrgenommen und genutzt werden können.

Schulen, die Interesse an der Durchführung von Entrepreneurship macht Schule haben oder sich über das Projekt informieren möchten, können sich gerne über das Kontaktformular an uns wenden. Wir stehen für Fragen, Austausch und eine unverbindliche Beratung zur Verfügung.